Insel Usedom / Wollin -  Fahrrad fahren                                               Swinemünde - Lebbin - Misdroy                                       Farradtour
 

   

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Swinwmünde








































 

Ostswine




























 

Werder
















 

Pritter









































 

Laatziger
Ablage











 

Vietzig














 

Kalkofen








 

Lebbin











 

 





 

Zielonka Berg














 

Türkissee









































 

Misdroy













 
Swinwmünde









































 

 

Swinwmünde - Ostswine - Werder - Pritter - Laatziger Ablage - Vietzig  -Kalofen - Lebbin - Türkissee - Misdroy - Swinemünde
(ca. 55 km)

Swinoujscie - Ognica - Przytor - Zalesie - Wicko - Wapnica - Lubin - Wzgorze Zielonka - Turkosowe - Miedzyzdroje - Swinoujscie
 

 
Eine wunderschöne Tagestour durch den westlichen Teil der Insel Wollin mit Strandbesuch, einem Abstecher in das Leben des pulsierenden Seebades Misdroy, durch ruhige Wälder und stille Dörfer mit eine fantastischen Rundblick auf die Weite des Swinedeltas. Um die Tour ohne Probleme abzufahren zu können sollte eine Landkarte der Insel Wollin  im Gepäck sein ( Buchtipps ).
 
 
 
Heute müssen wir zeitig aufstehen, denn die Tour ist relativ lang und wegen der nicht immer glatten Wege etwas anspruchsvoller. Von der Insel Usedom fahren wir mit dem Auto oder der UBB (Usedomer Bäderbahn) bis an den Grenzübergang nach Ahlbeck. Hier benötigen wir auch nach dem Betritt Polens zur EU Personalausweis oder gültigen Reisepass. Nachdem wir den Grenzübergang passiert haben, geht es erstmal ca. 3 km geradeaus auf dem Radweg neben der Strasse entlang bis zum Zentrum von Swinemünde. Die Kirche bleibt links liegen und wir fahren geradeaus bis zum Hafen. Am Eckhaus gegenüber der Kirche erinnert eine Tafel daran, dass Fontane hier seine Kindheitsjahre verbracht hat.
 
 
Am Hafen angelangt fahren wir links immer am Hafenbecken entlang bis zur kostenlosen Stadtfähre, die ständig zwischen den beiden Seiten der Swine pendelt. Bei der kurzen Überfahrt sehen wir links den Leuchtturm (Besichtigung lohnenswert, Fantastischer Ausblick bei gutem Wetter) und rechts sicherlich eine der großen Fähren, die von hier den Weg über die Ostsee antreten.
 
   

Runter von der Fähre halten wir uns einige Meter links, um dann über die Bahnschienen zu fahren und uns entweder auf der Strasse in Richtung Misdroy zu bewegen oder den Markierungen des Europäischen Küstenwanderweges zu folgen, der etwas im Zickzack durch den östlichen Swinemünder Stadtteil geht. Ca. 80 m nach dem Bahnübergang geht eine Strasse nach links, die zum Leuchtturm und auch nach Misdroy führt. Wir fahren nur ein kurzes Stück darauf um dann den Markierungen des Europäischen Küstenwanderweges zu folgen (Abzweig nach rechts), der Weg führt dann über einen Bahndamm durch Kleingartenanlagen. Schneller geht es, wenn wir nach dem Bahnübergang nach der Stadtfähre einfach geradeaus fahren und  der Autostrasse nach Misdroy folgen (Kreuzung nach 250 m nach links). Die hier beginnende Schnellstrasse ist sehr befahren, weil sie die Verbindung bis nach Stettin ist. Wir zweigen daher nach einer Gartensparte rechts ab in den Wald und fahren hinüber nach Werder am östlichen Swineufer entlang.

   
   
   
Über Werder geht es an einem Abzweig links nach Pritter den Europäischen Wanderweg (E 9) entlang. Das verträumte Dorf war früher Wohnort der Leichterer. Es waren Schiffer, die die ankommenden Schiffe um Ihre Ladung erleichterten um mit weniger Tiefgang durch die flachen Arme der Swiene zu fahren. Sehenswert ist die Kirche des Dorfes. Am Ende des Dorfes geht der Weg in einen Waldweg über, der uns durch einen dichten Erlenwald führt. Manchmal wird es etwas feucht und eng - aber es beginnt auch gleich der Wolliner Nationalpark ...
   
   
  Nach einiger Zeit Fahrt durch den Erlenwald gelangen wir schließlich an einen kleinen Sportboothafen. Wir biegen nach links ein und kommen nach einiger Zeit an eine Waldwegkreuzung, an der wir rechts auf einem beschilderten Radweg weiter in Richtung Osten fahren. Wer es bequemer will, kann weiter geradeaus fahren, um auf die Schnellstrasse nach Stettin zu kommen. Für alle die den Abstecher nach Pritter nicht "wagen" möchten, hier der Hinweis, dass man in Swinemünde natürlich auf dem Randstreifen der Schnellstrasse bleiben kann und neben dem glatten Asphalt aber auch Krach und Abgase "genießen" darf. Letztlich gelangen alle an eine Kreuzung an der es links nach Misdroy geht. Wir fahren weiter in Richtung Stettin und der Stadt Wollin.
   
   
Der erste Teil der Tour ist geschafft, die Laaziger Ablage erreicht. Hier liegt heute ein Hotelschiff. Früher waren die Schiffe aus Stettin hier mit den Badegästen für Misdroy abgekommen. Diese fuhren mit Pferdegespannen weiter in Ihre Quartiere. Wir machen Pause und nutzen dazu die aufgestellten Holztische. Ein paar Meter weiter gegenüber am Hang waren Abschußrampen der V3-Raketen, Reste und der Beobachtungsbunker sind noch heute zu sehen. Eine Tafel erklärt die technischen Einzelheiten der extrem langen Kanonen.
   
   
Von hier geht es weiter über das Dörfchen Vietzig nach Kalkofen. Hier verbrachte der spätere Erfinder der örtlichen Betäubung Carl Ludwig Schleich einen Teil seiner Kindheit. Nachzulesen in seiner Autobiographie "Besonnte Vergangenheit".
   

Jetzt wird es steil, es geht hinauf nach Lebbin. Der Ort wurde bekannt durch die Pommersche Portlandzement-Fabrik Quistorp. Man fährt durch ein Betonviadukt hindurch, rechts hinter der Mauer befinden sich noch die Reste der ehemaligen Fabrik. Oben in Lebbin angekommen stehen wir vor der Kirche, die wir schon am Morgen von Pritter aus gesehen hatten. Hinter der Kirche biegen wir links ab zum Zielonkaberg. Hier wird es etwas sandig und wir fahren erneut in den Wolliner Nationalpark hinein.

 
   
Vom nahen Zielonkaberg hat man einen grandiosen Blick auf das Delta der alten Swine, die sich durch riesige Schilfareale schlängelt. Links das Stettiner Haff, gerade zu Swinemünde und rechts der Blick hinüber bis nach Bansin. Ein paar Meter weiter, den Waldweg weiter in nördliche Richtung, kommen wir zu einem weitern Höhepunkt. Der Türkiessee glitzert unter uns und man möchte nur einfach schauen und bleiben ...
   
   
Um den Türkiesse herum kann man eine schöne Wanderung unternehmen. Das Rad müssen wir ohnehin ein paar Meter hinab nach Kalkofen schieben, weil es einfach zu steil ist. Hier unten können wir eine Pause z. B. bei einem kühlen Bier einlegen. Danach geht es weiter nach Norden über die Straße hinweg einen Feldweg nach Vietzig und weiter zur Laatziger Ablage. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung entlang des rechts gelegenen Buchenwaldes bis nach Misdroy.
   
   
In Misdroy ist Zeit für ein Eis oder ein Sonnebad am breite Sandstrand oder einen Abstecher hinüber zur Steilküste. Fischspezialitäten in einer der Räuchereien sind schmackhaft und preiswert. Nach der wohl verdienten Pause müssen wir uns langsam auf den Weg zurück nach Swinemünde machen. Wir könne wählen, zwischen dem schönen Weg durch den dichten Kiefernwald bis an das Ufer der Swine oder der schon erwähnten Schnellstraße nach Swinemünde. Ab dem Sommer 2005 soll auch die Möglichkeit bestehen, mit einem der Adler-Schiffe zurück von der Misdroyer Seebrücke nach Heringsdorf zu fahren. So können wir den hier einzigartigen Sonnenuntergang noch genießen.
   
   
   
 
   

Vom Geländeprofil ist die Strecke teilweise anspruchsvoll.  Da kaum Strecken asphaltiert sind, ist gute breite Bereifung sinnvoll.
 
 Insider Tipp
 
www.ostsee-radtouren.de hält interessante Fahrradtouren nach Usedom bereit.